Ein Wertspeicher in Krisenzeiten – Gründe, die Gold als Investment so besonders machen

von Alexander Mayer, am Montag, 3.5.2021

Die Corona-Krise hat Gold aus seinem Schattendasein geholt und das Edelmetall zu neuen Höchstständen getrieben. Lange nicht im Fokus der Anleger, doch nie so richtig vergessen, zeigt Gold jetzt wieder, warum es als Wertspeicher und alternatives Investment so wertvoll sein kann.

Gold ist nicht das älteste, aber ohne Zweifel das langlebigste Werteaufbewahrungsmittel in der Geschichte der Menschheit. Muscheln, Perlen, Salz oder auch riesige, zurecht geschliffene Steine, die von einem Inselvolk im Pazifik verwendet wurden, hatten bereits vorher ihren Auftritt als Zahlungsmittel, aber alle sind im Laufe der Zeit von der Bildfläche verschwunden, während Gold nach wie vor glänzt. In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, warum Gold wirklich ein chancenreiches Investment ist. 

Was ist an Gold so besonders?

Der Grund, warum Gold seit tausenden von Jahren seinen Wert behält, während die meisten anderen Währungen und Werteaufbewahrungsmittel früher oder später gescheitert sind, liegt in einer ganz besonderen Eigenschaft: Gold ist hartes Geld.Geld, dessen Angebot schwer zu erhö-hen ist, bezeichnet man als hartes Geld. Gold ist ein Paradebeispiel dafür. Es gibt nur sehr wenig davon auf der Erde und die Förderung ist mit sehr viel Aufwand verbunden. Zudem ist es aufgrund seiner chemischen Beschaffenheit so gut wie unzerstörbar und kann nicht aus ande-ren Stoffen synthetisiert werden. Zudem wird es kaum als verbrauchbarer Roh-stoff für die Industrie genutzt, sondern fast ausschließlich für monetäre Zwecke verwendet, also als Werteaufbewah-rungsmittel in Form von Schmuck, Mün-zen oder Barren, sowie in früheren Zeiten als direktes Tauschmittel. Die Menschheit hat das Edelmetall über Jahrtausende aus der Erde gegraben und bis heute existiert praktisch die gesamte geförderte Menge in den oben beschriebenen Formen. Das ist der Be-stand (Stock). Das jährlich neu auf den Markt kommende Angebot (Flow) ist im Vergleich zu dieser Menge extrem klein. Die Wachstumsrate des vorhandenen Goldbestands durch weitere Förde-rung lag in den letzten Jahrzehnten bei weniger als 2 Prozent pro Jahr und das, obwohl die Förderung durch fortschritt-lichere Maschinen und Technologien immer effizienter geworden ist.Diese Angebotsknappheit kann man, wie oben beschrieben, in dem Modell der sogenannten Stock-to-Flow-Ratio darstellen.

Details zu diesem Modell finden Sie, wenn Sie sich hier das onvista magazin herunterladen. Dort finden Sie viele weitere interessante Artikel, die Sie unterstützen, eigenständige Anlageentscheidungen zu treffen.

 

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