Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

von Kategorie: Finanzwelt

Brexit – EU-Referendum in Grobritannien auf OnVista – live

brexit

Was nun? Die Briten haben sich mehrheitlich für den Brexit ausgesprochen. Wie solle es nun weitergehen im Vereinigten Königreich und in Europa? Und was bedeutet all das für die Finanzmärkte? In diesem OnVista-Special geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse nach der EU-Refenderum in Großbritannien.

 

+++ Kein Halten +++
Montag 16:58 Uhr

Der Dax rutscht immer weiter ab. Kurz vor Handelsschluss am Montag notiert der deutsche Leitindex mit mehr als 3 Prozent im Minus bei deutlich unter 9300 Punkten. Auch an der Wall Street geben die Kurse nach. Der wichtige S&P500-Index fällt zeitweise unter 2000 Zähler.

+++ Cameron-Nachfolger +++
Montag 16:03 Uhr

Der Fahrplan wird ausgearbeitet: Die britischen Konservativen wollen Anfang September den Nachfolger des scheidenden Premierministers David Cameron wählen.

+++ Wall Street eröffnet im Minus +++
Montag 15:38 Uhr

An den US-Börsen hat der Handel begonnen, und auch dort geht es abwärts. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq verlieren in den ersten Handelsminuten jeweils rund 1 Prozent.

+++ Dax mit 2 Prozent in der Verlustzone +++
Montag 15:25 Uhr

Der Brexit-Schock hat den Aktienmarkt weiter fest im Griff. Der Stabilisierungsversuch zu Handelsbeginn ist rasch verpufft, bis zum Nachmittag rutscht der Dax um rund 2 Prozent ab. Es ist vor allem die Unsicherheit, die auf den Kursen lastet. Die Folgen eines Brexits sind weiterhin schwer abzuschätzen, doch der Chor der mahnenden Stimmen wird immer lauter: Chinas Premier Li Keqiang sieht den Brexit als Belastung für die Erholung der Weltwirtschaft. Die US-Ratingagentur Moody’s drohte Großbritannien nach dem Votum für einen Austritt aus der EU mit einer Herabstufung. Zudem fürchtet der britische Finanzminister George Osborne negative Folgen der Entscheidung für die einheimische Wirtschaft.

Krisengewinner – wenn man so möchte – sind im Dax die Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia, die deutlich im Plus liegen. Kurstreiber war laut Börsianern eine neue Kaufempfehlung von Morgan Stanley. Zudem profitiere die deutsche Branche von mit dem Brexit verbundenen Hoffnungen, dass einige Banken Personal von London nach Frankfurt verschöben.

dax

+++ Bremser oder Beschleuniger? +++
Montag 15:11 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vorwurf zurückgewiesen, sie reagiere zögerlich auf das Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union. „Ich glaube, dass wir die Reihenfolge sehen sollten“, sagte Merkel. Sie erwarte „zu einem bestimmten Zeitpunkt“ die entsprechende Mitteilung der britischen Regierung an die Europäische Union nach Artikel 50 der europäischen Verträge. Sie betonte: „Die Mitteilung muss von der britischen Regierung geschickt werden und da habe ich weder eine Bremse noch habe ich da eine Beschleunigung.“

+++ Deutsche Anleihen: Umlaufrendite fällt auf neues Rekordtief +++
Montag 14:25 Uhr

Die durchschnittliche Verzinsung deutscher Bundesanleihen ist erneut auf ein Rekordtief gefallen. Grund ist der anhaltende Zustrom in sichere Anlagen wegen des Brexit-Votums vom vergangenen Freitag.

Wie die Bundesbank mitteilte, fiel die Umlaufrendite von minus 0,20 Prozent am Freitag auf aktuell minus 0,23 Prozent. Die Umlaufrendite wird aus dem Durchschnitt der im Handel befindlichen Bundesanleihen mit der Laufzeit von drei bis 30 Jahren ermittelt.

+++ Wird Frankfurt das neue London? +++
Montag 14:01 Uhr

Deutsche-Bank-Chef Cryan hat heute schon prognostiziert, dass Frankfurt einer der Gewinner eines Brexit sein könnte. Aber wie warscheinlich ist es, dass London vor einem Banken-Exodus steht? Gibt es schon konkerte Umzugspläne? Um wie viele Jobs geht es? Was spricht für und was spricht gegen Frankfurt? Die Antworten: gibt es hier.

+++ Aktie der Deutschen Bank bricht ein +++
Montag 13:14 Uhr

Es geht wieder abwärts: Während der Dax mit rund 2 Prozent deutliche Verluste einfährt, stürzt die Aktie der Deutsche Bank ab. Gegen Mittag notieren die Papiere mit gut 9 Prozent im Minus.

deutsche11

+++ Pfund fällt und fällt +++
Montag 12:54 Uhr

Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar seit dem Brexit-Votum deutlich an Wert verloren, in der Spitze 5 Cent. Doch schneller und tiefer als die europäische Gemeinschaftswährung ist das Pfund gefallen – und es fällt weiter. Die Konsequenz: Mit weniger als 1,20 Euro ist ein Pfund derzeit so günstig wie seit über zwei Jahre nicht.

GBPEUR

+++ Rasche Schritte angemahnt +++
Montag 12:06 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein längeres Zögern Großbritanniens beim Austritt aus der EU abgelehnt.  „Die Bundesregierung will keine Hängepartie. Das kann in niemandes Interesse in Europa sein“, sagte ihr Sprecher Steffen Seibert. Man respektiere aber, dass die Briten eine überschaubare Zeit für den Austrittsprozess bräuchten. Ziel sei es nun, die Kräfte des Zusammenhalts in Europa zu stärken und nicht die Fliehkräfte.

+++ War alles nicht so gemeint… +++
Montag 11:41 Uhr

Vor dem Referendum haben prominente Brexit-Befürworter mit schlagkräftigen Parolen für den EU-Abschied getrommelt.Vor allem zwei Versprechen bestimmten die Schlagzeilen: Mehr Geld für das Gesundheitssystem NHS und weniger Zuwanderung. Unmittelbar nach dem Referendum ruderten die Brexit-Befürworter jedoch wieder zurück.

+++ Gold gegen die Krise +++
Montag 11:24 Uhr

Unserem Börsenfuchs steckt das Brexit-Votum noch immer in den Knochen. Von Aktien abraten möchte er nicht, doch mehr Gold im Depot erscheint ihm ratsam: „Europa ist zum Sorgenkind geworden. Nicht nur deshalb macht es Sinn, sich mit goldenen Zeiten im Depot für schlechte Zeiten zu wappnen.

+++ Dax-Chart +++
Montag 10:42 Uhr

Und hier der zugehörige Dax-Chart. Nun ist es schon ein Minus von fast 1,5 Prozent.

dax

+++ Dax rutscht ab +++
Montag 10:39 Uhr

„Die Volatilität wird hoch sein.“ Das war zuletzt häufig zu hören. Wie solche Kursschwankungen aussehen können, zeigt der Dax gerade. Der rutscht plötzlich deutlich ab, fällt aus der Gewinnzone (in die er sich vorsichtig getastet hatte) tief ins Minus und notiert nun bei rund -1,3 Prozent und nur noch knapp über 9400 Punkte.

+++ Stellungnahme des britischen Finanzminister  +++
Montag 10:26 Uhr

George Osborne, der britische Finanzminister, hat sich zu Wort gemeldet und versucht, die Märkte zu beruhigen. Ob ihm das gelungen ist, erscheint aber zweifelhaft. Er sorgt sich vor allem um die negativen Auswirkungen des Brexit-Votums auf Investitionen und Jobs in Großbritannien und fürchtet weitere Turbulenzen an den Finanzmärkten.

osborne

Foto: Twocoms/shutterstock.com

+++ Brexit-Votum schwächt London  +++
Montag 10:03 Uhr

Und der Gewinner ist: Frankfurt?  „Der Finanzplatz London wird nicht sterben, aber er wird schwächer“. Das sagt der Deutsche-Bank-Chef John Cryan, der eine Verlagerung von Jobs von London nach  Frankfurt erwartet.

+++ Dax hält sich +++
Montag 09:14 Uhr

Der Brexit-Schock ebbt ab. Der Dax startet zwar mit leichten Verlusten in den Montagshandel, aber eben nur mit leichten Verlusten.

dax

+++ Euro und Pfund unter Druck +++
Montag 08:31 Uhr

Für die britische Währung und die europäische Gemeinschaftswährung beginnt die Woche nicht gut. Pfund und Euro verlieren am Montag weiter. Dollar und Yen hingegen stehen weiter hoch in der Grunst der Anleger.

+++ Britischer Finanzminister äußert sich +++
Montag 08:16 Uhr

Nach dem Brexit-Votum will der britische Finanzminister George Osborne heute mit einer Erklärung noch vor Handelsbeginn die Finanzmärkte beruhigen.

+++ Die Woche danach +++
Montag 08:01 Uhr

Guten Morgen und willkommen zurück zu unseren Liveblog. Nach den turbulenten Ergeinissen der Vorwoche (nachzulesen hier in unserem Liveblog), verspricht die neue Woche nur wenig Beruhigung. Ein erneuter Einbruch an den Finanzmärkten ist am Montag zwar nicht zu erwarten. Doch die Unsicherheit bleibt hoch.

Quellen: dpa-AFX/Reuters
Foto oben: Foto: JMiks/shutterstock.com

 

Schlagwörter: , ,

Kommentare

  1. Euro-Eugen, 27. Juni 2016, 12:55

    Der Brexit ist da, na und?
    Werden des halb 64,1 Mio Briten aufhören zu konsumieren? Nein
    Sie werden alle weiter einkaufen gehen. Sie werden weiter gute Waren importieren.
    Der Brexit wird den Briten in erster Linie selber schaden. Recht so. Sie wollten es nicht anderst.
    Die Welt wird sich auch ohne Großbritannien weiterdrehen. Niemand neigt so zur Selbstüberschätzung wie der Brite. Ob Linksverkehr oder Inch-Maß, Tea-time, oder isn´t it? Niemand sonst will immer eine Extrawurst. Nun sollen die Briten ruhig ihre Neurosen pflegen und schauen, wie es Ihnen bekommt!
    Sämtliche ehemaligen Kolonien der Briten waren zuerst von den Pelzkappen, den roten Uniformen und den goldenen Knöpfen beeindruckt. Dennoch wurden sie mit der Zeit überall als überflüssiger Ballast empfunden und fortgejagt.
    Keine ehemalige britische Kolonie ist deshalb untergegangen!

    Gegen Angst und Unsicherheit hilft vor allem Eins:
    Zuversicht durch die Erkenntnis, dass Großbritannien einfach nicht so wichtig ist, um deshalb alles in Frage zu stellen.
    Wenn der Rest von Europa die Ärmel hockrempelt und sich endlich daran macht, die Kohl´schen
    Geburtsfehler zu beseitigen, wird der Brexit als Beginn einer goldenen Zeit in die Geschichtsbücher eingehen

    Antworten

Kommentar verfassen

Hinweise:
Ihre Kommentare werden nicht automatisch veröffentlicht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur solche Kommentare in unserem Blog veröffentlichen, die nach unserer Einschätzung auch für andere Nutzer interessant sein könnten.